Ortung : Westlich vom aktuellen Stadtkern Guardamars.
Kronologie : Umfassende Besetzung am Fundort vom VIII Jahrhundert vor Christus bis XIX Jahrhundert unserer Zeit.
Beschreibung : Zitadelle mit Stadtmauern als Kulturerbe anerkannt.
Die alte Stadt, auch Villa de Guardamar genannt, wurde Ende des Xlll Jahrh. von Alfonso X „Der Weise“ gegründet.
Hier wohnten die Anwohner der alten Villa de Guardamar bis ihre völlige Zerstörung bei dem Erdbeben in 1829.
Im Burg „El Castell“ - auf dem höchsten Gipfel gebaut - sind die verschiedenen Zeitabschnitte der Besatzung von der Eisenzeit bis die Islamische Epoche dokumentiert.
Vom Burg aus kann man einen Rundblick auf die ganze Bucht und auf die Landschaft des Bajo Segura geniessen.
Unter den architektonischen Resten findet man das Schisspulverbollwerk, „Baluart de la Pólvora“ genannt.
Auf dem archäologischen Verzeichnis sind Terrakotta-Votiv-Bilder eines Iberischen Altarraums und Keramikhaushaltsgeräte - vom Mittelalter bis zur Moderne- registriert und im örtlichen Museum zu sehen.
„El Castell“, die Burg Guardamars, wurde bei dem Erdbeben von 1829 stark zerstört und ihr Restmaterial nachträglich für den Wiederaufbau der neuen Stadt verwendet.
Seit 1980 finden archäologische Forschungen statt und das alte Mauersystem wird entsprechend restauriert. |